Gedenken an Jürgen Heine

Jürgen Heine wurde 1957 in Gardelegen geboren. Er ging im Alter von 14 Jahren nach Wernigerode, um dort die Spezialklassen für Musikerziehung an der Erweiterten Oberschule „Gerhard Hauptmann“ zu besuchen. Er sang im über die Landesgrenzen hinaus bekannten Rundfunk-Jugendchor Wernigerode unter der Leitung von Prof. Krell und erlangte 1976 sein Abitur und den Abschluss als Chorleiter.

Jürgen Heine

Von 1978 bis 1982 studierte er an der MLU Halle- Wittenberg in den Fachrichtungen Deutsch/Musik. Noch während des Studiums wurde Jürgen Heine Mitglied der „ Hallenser Madrigalisten“. Beruflich startete er als Chorleiter am Kulturpalast Bitterfeld. 1990 trat er schließlich in die Fußstapfen Rosemarie Streithofs, übernahm den Kinderchor “Ulrich von Hutten“ und wurde Lehrer für Musik und Deutsch an der Huttenschule. Trotz des Chorleiterwechsels gelang es ihm, die Qualität des Chores zu sichern. Er hielt an den Traditionen des Chores, die geprägt waren durch Rosemarie Streithof, fest, weil er überzeugt davon war, dass sein hoher künstlerischer Anspruch nur auf diesem Wege verwirklicht werden kann. Die Zeit nach der Wende brachte schulpolitisch viele Schwierigkeiten mit sich, ständig musste um neue Wege gerungen  werden, viele Steine wurden ihm und dem Chor in den Weg gelegt.

Jürgen Heine ließ sich in seinem Willen nicht beirren und schaffte es immer wieder, den Chor zu ausgezeichneten Leistungen zu führen. 1995 legte er erfolgreich die Prüfung zum Chordirektor ADC ab.
Viel zu früh starb er am 5.12.2005 nach schwerer Krankheit, er leitete den Chor bis zu seinem Tod.

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